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GISpedia
Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen und Tipps & Tricks zu unseren Produkten.
Allgemeine Begriffe

Was bedeutet IP-Schutzart?
Die IP-Schutzart gibt an, wie gut das Gehäuse gegen das Eindringen von Fremdkörpern (z. B. Staub) und Wasser geschützt ist. Die Schutzart IP besteht aus zwei Kennziffern: Die erste beschreibt den Schutz gegen Berührung und Fremdkörper, die zweite den Schutz gegen Feuchtigkeit und Wasser. Damit zeigt die IP-Schutzart nach DIN EN 60529, wie staub- und wasserdicht ein Gehäuse ist. Mehr dazu unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzart.
Die LP-Kettenzüge sind auf IP65 ausgelegt und damit staubdicht (6) sowie gegen Strahlwasser geschützt (5). Sie eignen sich hervorragend für Ausseneinsätze – auch unter anspruchsvollen Bedingungen.
Elektrokettenzüge

Was ist der Unterschied zwischen Elektrokettenzügen und Motoren?
Es gibt keinen technischen Unterschied. In der Industrie wird üblicherweise der Begriff Elektrokettenzug verwendet, während in der Unterhaltungs‑ und Veranstaltungstechnik häufig von Motoren gesprochen wird. Beide Bezeichnungen meinen dasselbe Gerät: einen elektrisch betriebenen Antrieb zum Heben und Senken von Lasten.

Können GIS-Elektrokettenzüge draussen eingesetzt werden?
Ja, Elektrokettenzüge mit der Schutzart IP 65 können draussen eingesetzt werden. Die GIS-Kettenzüge der Baureihe LP/LPM sind standardmässig mit der Schutzart IP 65 ausgestattet, was bedeutet, dass der Kettenzug staubdicht und gegen Strahlwasser geschützt ist. Damit ist der zuverlässige Betrieb im Aussenbereich gewährleistet. Der zulässige Temperaturbereich für Anwendungen im Freien liegt zwischen -15 °C und +50 °C. Für Einsätze ausserhalb dieses Bereichs stehen passende Optionen zur Verfügung.

Welchen Vorteil haben Profilstahlketten?
Profilstahlketten, wie sie in den Elektrokettenzügen LPM und LP eingesetzt werden, bieten eine um ca. 15 % erhöhte Belastbarkeit bei gleichem Nenndurchmesser im Vergleich zu einer Rundstahlkette. Die grössere Querschnittfläche wirkt sich somit positiv auf die Tragfähigkeit aus.
Zudem ist der Kettenverschleiss bei Profilstahlketten spürbar reduziert, was die Lebensdauer der Kette erheblich verlängert.

Für welche Traglasten sind 1-Phasen-Elektrokettenzüge geeignet?
1‑Phasen‑Elektrokettenzüge von GIS sind für Traglasten bis 2000 kg geeignet. Bei maximaler Traglast wird die Hubgeschwindigkeit auf 2 m/min reduziert, um einen sicheren und kontrollierten Hebevorgang zu gewährleisten. Passend dazu stehen Motorfahrwerke in 1‑Phasen‑Ausführung zur Verfügung.

In welchem Temperaturbereich können Elektrokettenzüge eingesetzt werden?
GIS Elektrokettenzüge sind in Standardausführung für den Temperaturbereich -15° bis 50° C ausgelegt. Für Umgebungstemperaturen ausserhalb dieser Normtemperatur kommen Spezialausführungen zur Anwendung.

Was ist ein D8-Motor?
Ein D8‑Motor ist ein handelsüblicher industrieller Kettenzug, der in der Bühnentechnik gemäss dem deutschen IGVW‑Standard SQP2:2024 eingesetzt wird. Beim Halten von Lasten über Personen ist eine Sekundärsicherung erforderlich, beispielsweise eine Anschlagkette oder ein Anschlagdrahtseil für die doppelte Nennlast, um die Last zuverlässig zu fixieren.
GIS‑Motoren in D8‑Ausführung können ohne Umbau als Kletterzug oder stationär betrieben werden und decken Traglasten bis 4000 kg im 1‑strängigen sowie bis 6300 kg im 2‑strängigen Betrieb ab. Die Kettenzug‑Serie LPML und LPL wurde speziell für Rigging‑Anwendungen im D8‑Bereich entwickelt und umfasst Motoren für Traglasten von 500, 1000 und 2000 kg. Durch ihr sehr geringes Eigengewicht eignen sie sich besonders für Open‑Air‑Veranstaltungen und Konzerttourneen.
Wichtig: Bei GIS‑Motoren kann eine zweite Bremse nachgerüstet werden. Dies führt jedoch nicht automatisch zu einer Einstufung als D8‑Plus‑Motor.

Was ist ein D8-Plus-Motor?
Ein D8‑Plus‑Motor ist ein speziell für das Halten von Lasten über Personen konstruierter Elektrokettenzug. Typische Anwendungen sind beispielsweise Videowürfel über Eisflächen oder Traversen mit Lautsprechern, LED‑Wänden und Scheinwerfern auf und rund um Konzertbühnen. Im Unterschied zum D8‑Motor benötigt ein D8‑Plus‑Motor keine zusätzliche Sekundärsicherung, da er die dafür erforderlichen sicherheitstechnischen Anforderungen bereits erfüllt.
Die sicherheitsrelevanten Kriterien nach dem deutschen IGVW‑Standard SQP2:2024 umfassen einen statischen Kettensicherheitsfaktor von mindestens 8:1, die doppelte Nenntragfähigkeit aller Komponenten im Kraftfluss sowie die Ausstattung mit einer zweiten Bremse.
GIS‑Motoren in D8‑Plus‑Ausführung können ohne Umbau als Kletterzug oder stationär betrieben werden und decken Traglasten bis 2500 kg im 1‑strängigen sowie bis 3200 kg im 2‑strängigen Betrieb ab.

Was ist ein C1-Motor?
Ein C1‑Motor nach dem deutschen IGVW‑Qualitätsstandard SQP2:2024 wird für das Halten und Bewegen von Lasten über Personen eingesetzt, wie es bei szenischen Darstellungen in Theatern oder Bühnenshows häufig vorkommt. Für diese Anwendungen gelten besonders hohe sicherheitstechnische Anforderungen.
Zu den verbindlichen Kriterien gehören:
- Dynamischer Kettensicherheitsfaktor von mindestens 8:1
- Doppelte Nenntragfähigkeit aller Komponenten im Kraftfluss
- Anbringung einer zweiten Bremse
- Getriebeendschalter mit zusätzlichen Not-Aus Kontakten
- Lastmessbolzen zur Überlastsicherung
Häufig wird zusätzlich eine Wegmessung mittels Encoder verlangt, um die Position des Lasthakens exakt zu erfassen und zu überwachen.
GIS‑Motoren in C1‑Ausführung können ohne Umbau als Kletterzug oder stationär betrieben werden und decken Traglasten bis 2000 kg im 1‑strängigen sowie bis 2500 kg im 2‑strängigen Betrieb ab.

Ist das Halten von Lasten über Personen mit Entertainment‑Kettenzügen bei Industrieanwendungen zulässig?
Ob das Halten von Lasten über Personen in der Industrie zulässig ist, hängt davon ab, ob die eingesetzten Hubwerke den Anforderungen der Norm EN 14492‑2, Anhang E entsprechen. Dieser Anhang beschreibt die zusätzlichen sicherheitstechnischen Vorgaben für solche Anwendungen. Sie entsprechen den Kriterien der D8‑Plus‑Ausführung nach SQP2 und verlangen zwingend eine Endabschaltung.
Dabei ist zu beachten, dass Entertainment‑Kettenzüge nicht automatisch für industrielle Anwendungen zugelassen sind. Für den Einsatz in der Industrie muss geprüft werden, ob der verwendete Kettenzug die Anforderungen der EN 14492‑2, Anhang E vollständig erfüllt.

Was versteht man unter Gruppenfahrt?
Unter einer Gruppenfahrt versteht man das gemeinsame Heben und Halten einer Last – beispielsweise einer Traverse, eines Truss‑Systems oder eines LED‑Würfels – durch mehrere Kettenzüge. Die Hub‑ und Senkbewegungen erfolgen dabei synchron, sodass sich die Last kontrolliert und gleichmässig bewegt.
Die Steuerung der beteiligten Motoren erfolgt über einen Controller, etwa eine Tragkoffer‑, Rack‑ oder Wandsteuerung. Von dort aus werden die Hub‑ und Senkbewegungen gestartet und es wird festgelegt, welche Kettenzüge an der Gruppenfahrt beteiligt sind und welche nicht. Der Not‑Aus‑Taster wirkt auf alle angeschlossenen Motoren.

Fahren in einer Gruppenfahrt alle Motoren gleich schnell?
Alle Motoren einer Gruppenfahrt bewegen sich zwar mit derselben nominalen Hubgeschwindigkeit, dennoch laufen sie in der Praxis nicht zu 100 % gleich schnell. Dafür gibt es mehrere technische Gründe: geringfügiger Schlupf im Antrieb, minimale Unterschiede in der Wicklung des Stators oder eine ungleichmässige Gewichtsverteilung der Last. Diese Faktoren führen zu kleinen Geschwindigkeitsabweichungen zwischen den Motoren, die bei Gruppenfahrten normal und zu erwarten sind.

Was versteht man unter einer stationären Anwendung des Kettenzugs?
Bei einer stationären Anwendung wird der Kettenzug mit seinem Aufhängeteil – entweder einem Aufhängehaken oder einer Aufhängeöse – fest an der Decke oder an einer vorhandenen Installation montiert (motor up). Der Kettenausgang befindet sich auf der Unterseite des Motors, und die Last wird am Lasthaken eingehängt, der an der Kette angebracht ist. Die Last bewegt sich somit ausschliesslich entlang der vertikalen Hubachse des stationär befestigten Kettenzugs.

Was versteht man unter einem Kletterzug?
Bei einem Kletterzug wird der Lasthaken an der Decke oder an einer bestehenden Installation befestigt, sodass sich der Kettenzug‑Körper unten befindet und der Kettenausgang oben liegt (motor down). Der Motor arbeitet somit „auf dem Kopf“. Die Last wird am Aufhängeteil des Kettenzugs – meist einer drehbaren Hakenaufhängung – befestigt. Beim Heben zieht sich der Kettenzug mitsamt der angehängten Last zum Lasthaken hoch.
Wichtig: Bei dieser Anwendung muss das Eigengewicht des Motors inklusive Kette von der Nenntraglast abgezogen werden muss.

Was versteht man unter der Ausführung „Low Voltage“?
Bei der Low‑Voltage‑Ausführung ist jeder Motor mit einem Transformator, einer Schützensteuerung für Niederspannung (Standard: 42 VAC) sowie einem Getriebeendschalter für die höchste und tiefste Hakenposition ausgestattet. Diese Komponenten ermöglichen den sicheren Betrieb des Motors mit Steuer‑Niederspannung.
Für den Betrieb werden zwei Anschlussleitungen benötigt: ein Stromversorgungskabel (1 m, roter CEE‑4‑pol‑Stecker) und ein Steuerkabel (1 m, gelber CEE‑4‑pol‑Stecker). Beide Kabel führen zum Controller, der die Steuerbefehle ausgibt und die Not‑Aus‑Funktion für alle angeschlossenen Motoren übernimmt.

Was versteht man unter der Ausführung "direct control"?
Bei der Ausführung "direct control" befinden sich im Motor weder Transformator noch Schützensteuerung, und in den meisten Fällen ist auch keine Endschaltung integriert. Die Motoren werden über ein Anschlusskabel (1 m, roter CEE‑4‑pol‑Stecker) direkt mit einem Controller verbunden. Dieser steuert die Fahrtrichtung, indem er die Phasen wechselt. Motoren in direct‑control‑Ausführung verfügen über eine Hubgeschwindigkeit.
Optional ist ein Endschalter für direktgesteuerte Bühnen‑Kettenzüge erhältlich.

Wie funktioniert die Wegmessung bei Kettenzügen?
Für die Wegmessung bei Kettenzügen werden Inkremental‑ oder Absolut‑Drehgeber eingesetzt. Diese Encoder erfassen die Drehbewegung einer Achse oder eines Rads und ermöglichen daraus die Berechnung der zurückgelegten Strecke des Kettenzugs beziehungsweise des Lasthakens. Im Kettenzug sind die Drehgeber entweder am Kettenrad oder auf der Antriebswelle montiert. Je nach Einbauort erfassen sie die Bewegung des Kettenrads oder der Antriebswelle.
Bei Kettenzügen nach C1 (UC4‑6) ist eine Wegmessung vorgeschrieben. Ob der Drehgeber zusätzlich im Sicherheitsstandard SIL3 ausgeführt sein muss, kann kundenseitig festgelegt werden.

Was ist der Unterschied zwischen einem Inkremental- und einem Absolut-Encoder?
Für die Wegmessung bei Kettenzügen kommen entweder Inkremental‑ oder Absolut‑Encoder zum Einsatz. Der Unterschied liegt in der Art, wie die Position ermittelt und gespeichert wird.
Ein Inkremental‑Encoder zählt während des Betriebs die Impulse pro Umdrehung. Um eine absolute Position zu bestimmen, muss er nach dem Einschalten zunächst über eine Referenzfahrt synchronisiert werden. Nach jedem Abschalten beginnt er erneut bei null und ermittelt die Position ausschliesslich über die neu gezählten Impulse.
Ein Absolut‑Encoder hingegen speichert seine Referenzposition dauerhaft. Dadurch kennt das System bereits beim Einschalten die aktuelle Höhe des Lasthakens, ohne dass eine Referenzfahrt notwendig ist.

Wie funktioniert die elektronische Lastmessung?
Elektrokettenzüge können optional mit einer elektronischen Lastmessung ausgestattet werden. Dabei wird eine Lastmesszelle oder ein Lastmessbolzen in die Aufhängung des Kettenzugs integriert. Diese Sensoren erfassen die wirkende Kraft und senden elektrische Signale an das Auswerte‑ oder Steuerungssystem, das daraus das aktuelle Lastgewicht berechnet.
Die Lastmessung muss nicht zwingend im Kettenzug selbst verbaut sein. Im Bühnenbau ist es üblich, Kettenzüge mit Ösenaufhängung an Schäkeln zu befestigen, die eine integrierte Lastmessung besitzen.
Das Steuerungssystem muss bei einer erkannten Überlast alle Motoren einer Gruppe sofort abschalten. Anschliessend darf nur noch in Senkrichtung gefahren werden, bis die Überlast beseitigt ist.

Ist der Transport von Personen zulässig?
Nein, der Transport von Personen mit Elektrokettenzügen ist nach EN 14492‑2 sowie nach unserer Betriebsanleitung nicht zulässig. Diese Normen definieren Elektrokettenzüge klar als Geräte zum Heben von Lasten, nicht von Personen.
In den Normen SQP2 und EN 17206 wird jedoch beschrieben, dass die Entscheidung und Verantwortung für einen Personentransport beim Sicherheitsbeauftragten des Veranstalters oder beim Performer liegt. Diese Normen regeln Anwendungen im Entertainment‑Bereich und erlauben unter bestimmten Bedingungen sogenannte Performer‑Flying‑Anwendungen, sofern die dafür vorgesehenen sicherheitstechnischen Anforderungen vollständig erfüllt werden.

Wie funktioniert eine Bremsüberwachung für die Motoren?
Motoren können optional mit einer Bremsüberwachung ausgestattet werden. Dazu werden die eingesetzten DC‑Federdruckbremsen mit einem zusätzlichen Mikroschalter versehen. Dieser Mikroschalter liefert ein Signal an das Steuerungssystem und zeigt an, ob die Bremse gelüftet (aktiv) ist oder nicht. Auf diese Weise kann die Steuerung überwachen, ob die Bremse korrekt arbeitet.
Je nach geltenden Vorschriften ist die Bremsüberwachung für bestimmte Theaterinstallationen und Bühnenanwendungen zwingend vorgeschrieben.

Was ist ein Sicherheitslasthaken?
Ein Sicherheitslasthaken verfügt über eine mechanisch verriegelte Hakenlasche, die das Transportgut zuverlässig sichert. Der Haken schliesst unter Last automatisch und kann nur ohne Last manuell entriegelt werden. Durch diese Konstruktion kann er sich nicht unbeabsichtigt öffnen, wodurch ein Herabfallen der Last verhindert wird.
Beim normalen Lasthaken verhindert zwar eine Hakensicherung das Herausfallen der Last, jedoch ist diese nicht verriegelt. Dadurch bietet ein Sicherheitslasthaken ein höheres Sicherheitsniveau, insbesondere bei dynamischen Hebevorgängen.

Tipps & Tricks: Ölen der Kette
Regelmässiges Ölen der Lastkette kann ihre Lebensdauer um den Faktor 20 bis 50 erhöhen. Gemäss Betriebsanleitung wird ein kriechfähiges Getriebeöl des Typs 15W‑40 empfohlen. Der Kettenhersteller weist zudem auf die Bedeutung der Viskosität hin und empfiehlt einen Wert unter ISO 300. Ein ungeeignetes Öl kann dazu führen, dass die Kette im Kettensack verklumpt und die Kettenglieder nicht mehr sauber durch die Kettenführung laufen. Die Lastkette muss vor der Inbetriebnahme und regelmässig während des Einsatzes auf der gesamten Länge, auch zwischen den Kettengliedern, geölt werden.

Tipps & Tricks: Verhindern von Schrägzug
Ein Schrägzug von Lasten über 4° ist zu vermeiden, da sowohl die Lastkette als auch die Kettenführung übermässig beansprucht werden. Dies führt zu erhöhtem Verschleiss und kann die Betriebssicherheit der Anlage beeinträchtigen. Eine korrekte Ausrichtung von Hubwerk und Transportgut stellt sicher, dass die Kette sauber läuft und die Komponenten nicht unnötig belastet werden.

Tipps & Tricks: Falsche Laufrichtung des Kettenzuges
Wenn beim Betätigen des „Auf“‑Knopfes die Last abgesenkt wird oder umgekehrt, wurde der Elektrokettenzug höchstwahrscheinlich elektrisch falsch an das Stromnetz angeschlossen. In diesem Fall muss der Anschluss durch eine autorisierte Fachperson überprüft und korrekt ausgeführt werden, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.
Fahrwerke

Haben Fahrwerke eine Absturzsicherung?
Alle GIS-Hand- und Elektrofahrwerke sind mit einer Absturz‑ und Klettersicherung aus massivem Stahlguss ausgestattet. Dadurch wird unter anderem verhindert, dass Fahrwerke beim Bruch einer Laufrolle, beim Verkanten oder starker seitlicher Krafteinwirkung von der Kranbahn abfällt. Zusätzlich sorgt ein Eingriffschutz dafür, dass keine Finger zwischen Stahlträger und Laufrollen gelangen können.

Können GIS-Fahrwerke auch Kurvenradien fahren?
GIS‑Fahrwerke der Typen GHF und GMF können für eine leichtgängige Kurvenfahrt mit Stützrollen ausgerüstet werden. Diese ermöglichen das sichere und stabile Befahren von definierten Kurvenradien. Die genauen Angaben zu den möglichen Radien sind in den jeweiligen Masszeichnungen der Fahrwerke ersichtlich.

Tipps & Tricks: Fahrwerk mit Kunststofflaufrollen
Wenn die Stahllaufrollen der Standardausführung zu laut sind oder Geräusche störend in ein Gebäude übertragen werden, können Fahrwerke mit Kunststofflaufrollen eingesetzt werden. Diese eignen sich für Traglasten bis 1250 kg und reduzieren die Geräuschentwicklung deutlich. Für weitergehende Lösungen zur Lärmdämmung steht unser Verkaufsteam gerne zur Verfügung.

Tipps & Tricks: Fahrwerk mit rostfreien Laufrollen
Befinden sich in der Arbeitsumgebung aggressive Säuren oder Laugen, empfiehlt sich der Einsatz eines korrosionsbeständigen Elektrokettenzug sowie eines Fahrwerks mit rostfreien Laufrollen. Diese Kombination schützt die Komponenten vor chemischer Beanspruchung und gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen.
