Sicherheitsgebundene Kransysteme

als Untergurt- und Obergurtlaufkran
  • Kransystem mit redundantem Überwachungs- und Steuerungskonzept
  • Kranbrücke mit Laserscanner und Lichtschranken ausgerüstet
  • Maximale Sicherheit für Personen und Infrastruktur dank Kollisionssicherung
  • Tandemfahrt mit mehreren Kranbrücken für lange, sperrige Lasten
  • Optimale Anpassung an räumliche Gegebenheiten dank Umfahrungssteuerung und Lastüberwachung
  • Effizientere Arbeitsprozesse durch lastabhängige Hubgeschwindigkeiten

Technische Daten

Sicherheitsgebundene Kransysteme werden individuell nach kundenspezifischen Anforderungen geplant und realisiert.

Kundennutzen

Eine sicherheitsgebundene Krananlage von GIS ist mit einem redundanten Überwachungs- und Steuerungskonzept ausgerüstet, welches bei einer möglichen Unregelmässigkeit das Kransystem eigenständig und kontrolliert zur Reduktion der Fahr-/Hubgeschwindigkeit bis hin zum Stillstand führt. Gefährliche Situationen für den Kranführer, für das transportierte Gut und die umgebende Infrastruktur werden vorab erkannt und unterbunden, so dass sich die Bedienperson jederzeit auf ihre Arbeit konzentrieren kann. Hierzu lässt sich das Kransystem auf die unterschiedlichsten Aufgaben abstimmen:

Höhenkollisionssicherung (SIL3)
Die Kranbrücke ist in beiden Längs-Fahrrichtungen mit Laserscannern ausgestattet, die im Falle einer drohenden Kollision mit einem Objekt einen automatischen Stopp einleiten. Das System erkennt in der horizontalen Fahrachse (x, y) aus voller Fahrgeschwindigkeit unter anderem auch Seile und Gurte von Höhensicherungsgeräten (PSA), die sich in Kollisionsgefahr mit dem Kran befinden. Die Kranfahrgeschwindigkeit wird bis zum Erreichen einer vordefinierten Annäherungszone reduziert, bis hin zum Stillstand. Diese Sicherheitsvorkehrung beinhaltet auch einen Untergehschutz für Personen, an Höhensicherungsgeräten. Durch Quittieren des Bedieners ist ein Weiterbetrieb mit reduzierter Geschwindigkeit möglich, um den Arbeitsprozess (z. B. Demontage von Komponenten auf dem Busdach) nicht zu behindern.

Umfahrungssteuerung
Das sicherheitsgebundene Kransystem ermöglicht das Umfahren von statischen Teilbereichen, in denen der Kran nicht oder nur mit reduzierter Geschwindigkeit verfahren soll. Die Sensorüberwachung verhindert ein ungewolltes Überfahren dieser Zonen, erzwingt einen kontrollierten Stopp und minimiert so das Risiko von Kollisionen. Nach einer bewussten Quittierung durch die Bedienperson kann der Kran den Gefahrenbereich sicher durchfahren.

Tandemfahrt und Kollisionsschutz bei mehreren Kranbrücken
Für Parallelfahrten und -hubbewegungen sind synchronisierende und kommunizierende Überwachungsmechanismen erforderlich. Eine Unterbrechung des Betriebs eines Hubwerks muss eine definierte Wirkung auf das andere Hubwerk haben. Mittels Rutschkupplungsüberwachung wird ein einseitiges Durchrutschen der Hubeinheit erkannt, woraufhin die vernetzten Einheiten automatisch in einen gesicherten Zustand wechseln. So können Tandemhub und -fahrt mit mehreren Kranträgern ermöglicht und der sichere Transport sowie das genaue Positionieren langer und sperriger Lasten gewährleistet werden. Bei mehreren Kranbrücken auf einer Kranbahn kann eine überwachte Krandistanzierung vor Überlastung der Kranbahnen und Kollisionen schützen.

Lastabhängige Hubgeschwindigkeit
Die mit Lastmesszellen und Frequenzumrichtern ausgestatteten Elektrokettenzüge von GIS tragen entscheidend zur Optimierung von Arbeitsprozessen, zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und zur Verlängerung der Lebenszyklen von Hubwerken bei.
Anstelle von zwei fixen Hubgeschwindigkeiten wird die Geschwindigkeit entsprechend der Last am Haken angepasst und in den optimalen Frequenzbereich gebracht. Variable Hubgeschwindigkeiten von 0,3 bis 10 m/min erhöhen somit das Arbeitstempo in hohen Produktionshallen, verhindern zu schnelle Bewegungen bei schweren Lasten und schonen Getriebe und Motor.

Hubhöhen-Überwachung und positionsabhängige Hubhöhenreduzierung
Wie bei der Umfahrungssteuerung können durch den Einsatz von Inkremental- und/oder Absolutdrehgebern statische Teilbereiche definiert werden, welche die Hubhöhe limitieren. Gruppenfahrten in der vertikalen Z-Achse können kontrolliert ausgeführt und durch die Sicherheitssteuerung innerhalb der vorgegebenen Parameter aufeinander abgestimmt werden. Dadurch sind auch einfachere Anwendungen, wie beispielsweise eine automatisierte Bigbag-Straffung, realisierbar.

Zubehör + Optionen

Nachrüsten von Sicherheitssystemen bei bestehenden Krananlagen

Galerie

Die Kranbrücke des Laufkranes verfügt über einen Teleskopausleger, der sich bei Bedarf ausfahren lässt.Mit Hilfe des ausfahrbaren Kranträgers können Güter von ausserhalb des Gebäudes hoch in die Produktionsebene transpor-tiert werden.EIn sicherheitsgebundenes Kransystem von GIS wird eingesetzt bei der Wartung von SchienenfahrzeugenMit dem Hallenkran wird die Abdeckung des Aufbereitungsbeckens entfernt.Funkgesteuerter Laufkran hebt Bauteil für ZugreperaturDie neue Krananlage bedient den gesamten Hallenbereich. Zwischen den Säulen gelangt jeweils ein Drehkran (hier zum Fahren eingeschwenkt) zum Einsatz.Das Hubgewicht wird mittels Lastmessbolzen des Kettenzugs in Echtzeit erfasst und auf dem Display der Funkfernsteuerung angezeigt.kran beim werkzeugwechsel

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